6 Tage Social Media Pause auf den Fidschis. Meine Erfah­rungen und warum ich mich über­haupt dazu entschieden habe. Lies weiter, um mehr zu erfahren!

Bitte? Du hast 6 Tage lang kein Insta­gram, Face­book und Co. benutzt? Das kann ich mir einfach nicht vorstellen und könnte ich persön­lich niemals machen! Was sollen meine Freunde denken? Was ist, wenn ich was verpasse? Und was ist mit den E-Mails, die dann tage­lang im Post­fach vor sich hin vege­tieren? Ich habe es auspro­biert und war 6 Tage offline! Meine Lear­nings, Erfah­rungen und warum auch du mal eine Social Media Pause machen soll­test! Jetzt weiter­lesen und mehr erfahren!


Social Media Pause: Meine Erfah­rungen und Lear­nings

Warum über­haupt eine Social Media Pause machen?

Wir schreiben das Jahr 2019 und es scheint in der heutigen Zeit so gut wie unmög­lich, auf die Sozialen Medien zu verzichten. An jeder Ecke werden wir damit konfron­tiert. Das fängt schon am Morgen an: Noch bevor wir aus dem Bett aufge­standen sind, haben wir die ersten 10 Insta­gram Stories verschlungen und die WhatsApp Nach­richten vom Vorabend beant­wortet. So zumin­dest sieht das bei den meisten Menschen aus und lange war auch ich Teil dieser wirk­lich anstren­genden Morgen­rou­tine, die eigent­lich keine ist. Na, hast du dich wieder erkannt?

Versteh mich nicht falsch: Social Media ist wohl­mög­lich die beste Erfin­dung unserer Zeit. Es war noch nie so einfach, sich mit Menschen aus aller Welt auszu­tau­schen, Freund­schaften zu pflegen oder sich unter­halten zu lassen. Social Media hat unser Leben verän­dert und tut es nach wie vor. Wenn man die Sozialen Medien aber „korrekt“ nutzt, über­wiegen meiner Meinung nach die Vorteile doch recht deut­lich! Wie das genau geht, erfährst du am Ende des Beitrags.

Nachdem ich mehrere Monate im Zentrum von Sydney gelebt habe bin ich Ende 2019 auf die Fidschi Inseln geflogen, ehe es danach zurück nach Deutsch­land ging, Stich­wort Heimat­ur­laub. Wie auch immer: Ich war nach rund 6 Monaten Stadt­leben, Arbeit und unzäh­ligen Stunden vor dem Handy irgendwie froh, abzu­hauen und einfach mal nichts zu tun. Also wirk­lich nichts. Hast du schonmal nichts gemacht?


Meine Gedanken vor der Social Media Pause

Was würde wohl passieren, wenn man mal 6 Tage keine WhatsApp Nach­richten beant­wortet? Oder was wäre ein Alltag ohne Insta­gram Benach­rich­ti­gungen auf dem Home­s­creen, die einen immer wieder unbe­wusst in die App locken, um ins Unend­liche zu scrollen? Und was ist mit all den „drin­genden“ E-Mails? Wohin mit all der frei­ge­schau­felten Zeit, die eine Social Media Pause mit sich bringt? Ich musste es unbe­dingt heraus­finden!


Meine Social Media Pause in der Praxis

Es war ca. 4 Uhr Morgens, als ich mein Handy in den Flug­modus gesetzt habe und mich auf zum Flug­hafen in Sydney gemacht habe. Zuvor habe ich bereits die größten Zeitfresser-Apps gelöscht: Insta­gram. Face­book. WhatsApp. Und sogar die E-Mail App. Es fühlte sich im ersten Moment echt komisch und sehr gewöh­nungs­be­dürftig an. Wer bitte würde sowas frei­willig tun?!

Zuge­geben: Der Flug­modus blieb natür­lich nicht 6 Tage lang aktiv. Die (wirk­lich) einzigen beiden Ausnahmen waren Netflix und Spotify, um Musik zu hören und ein paar Filme zu schauen. Ansonsten aber keinerlei Einflüsse von Außen und das war echt gut so! Ich landete in Nadi (Fidschi) und war erstmal direkt über­rascht, wie einfach mir der Verzicht auf Social Media doch fiel.

Ich wette du kennst das: Das Flug­zeug ist gerade erst gelandet und schon liegt das Handy in der Hand: Nach­richten werden gecheckt oder du scrollst quer­beet durch die verschie­denen Apps. Voraus­ge­setzt natür­lich, du hast Empfang. Das geht meist so lange, bis endlich die Türen vom Flug­zeug aufgehen. Auf dem Weg zum Gepäck­band dann noch schnell ne Story gemacht à la „bin wieder zurück in Deutsch­land!“ oder „schaut mal, wo ich gerade gelandet bin!“. Ich nenne es mal Mittei­lungs­be­dürfnis. Und das war bei mir einfach nicht vorhanden.

Natür­lich habe ich viele Fotos und Videos auf den Fidschi Inseln gemacht aber eine solche Traum­des­ti­na­tion einfach mal komplett offline genießen zu können war ein einma­liges Erlebnis. Bilder und Eindrücke der Reise habe ich dann einfach erst nach der Rück­kehr in Austra­lien hoch­ge­laden und auf Insta­gram geteilt. Halb so wild oder?

☞ Ein paar dieser Eindrücke findest du übri­gens hier: Meine Top 8 Lieb­lings­bilder von den Fidschi Inseln


Was mir die Social Media Pause gebracht hat!

Ich nehme meine Umwelt mitt­ler­weile viel bewusster war und versuche, das Handy dann auf Seite zu legen, wenn mir danach ist. Das ist natür­lich oft einfa­cher gesagt als getan und man sollte sich nicht ständig dazu zwingen müssen, aber ein gesundes Mittelmaß aus „aufs Display starren“ und „das Handy in der Tasche lassen“ ist für jeden da draußen machbar! Probier es doch einfach mal aus und lass dein Handy beim nächsten Restau­rant­be­such die ganze Zeit in der Hosen­ta­sche.

Außerdem habe ich mir fest vorge­nommen, eine solche Social Media Pause nun 2x pro Jahr fest einzu­planen. Gerade für Jemandem wie mich, der viel über das Reisen schreibt und auf Insta­gram davon berichtet, bringt das einen enormen „Boost“ an Moti­va­tion und Krea­ti­vität. Denn an der fehlt es manchmal wirk­lich, zumin­dest, wenn man seine Social Media Kanäle über Monate hinweg nonstop mit möglichst gutem Content versorgt hat und man irgend­wann nur noch Löcher in die Luft starrt und gute Ideen ausbleiben.

Last but not least: Du verpasst wirk­lich nichts! Nach meiner Rück­kehr hatte ich knapp 50 unbe­ant­wor­tete E-Mails. Und davon waren viel­leicht 1-2 so wichtig, dass ich sie noch 2 Tage später hätte beant­worten können.

Wenn du geschäft­lich auf deine E-Mails ange­wiesen sein soll­test, findet sich bestimmt jemand, der sich darum kümmern würde. Alles eine Frage der Prio­ri­täten! Selbst auf Insta­gram und Face­book verpasst du nicht viel. Ja, der Algo­rithmus „bestraft“ dich ein wenig und du bekommst für die ersten 1-2 Wochen danach viel­leicht ein biss­chen weniger Enga­ge­ment zurück aber hey, was soll’s? Alles kein Welt­un­ter­gang!


Wie du Social Media sinn­voll nutzt

Eine weitere, sehr wich­tige Erkenntnis, die ich mit dir teilen möchte: Konsu­miere richtig! Dir bringt es nichts, wenn du 500 Leuten auf Insta­gram oder YT folgst, auf die du eigent­lich keine Lust hast und mit denen du dich Null Komma Null iden­ti­fi­zieren kannst. Meine abon­nierten Kanäle auf YouTube beschränkten sich mitt­ler­weile auf gerade mal 10 Personen, dessen Content ich aber sehr schätze und unheim­lich nütz­lich finde.

Ja, Unter­hal­tung ist cool und ab und zu notwendig. Am besten nimmst du dir, z.B. Abends, bewusst Zeit dafür, gerne mit Timer, falls du zu den Personen gehörst, die sich schnell im YouTube oder Insta­gram Algo­rithmus verlieren und nach 3 Stunden erst merken: Hoppla, wollte ich nicht gerade ins Bett gehen?

Fazit: Wenn du dich manchmal ausge­laugt, müde oder lustlos fühlst, versuche einfach mal ne komplette Woche auf Social Media zu verzichten. Beson­ders in der heutigen, unheim­lich schnell­le­bigen Welt kann das wahre Wunder bewirken und ich kann es dir nur empfehlen, mal auszu­pro­bieren. Am besten löscht du direkt alle Apps, um wirk­lich komplett loslassen zu können. Glaub mir: Du wirst nichts verpassen und dich danach garan­tiert besser fühlen! Perfekt eignet sich dafür natür­lich eine Reise an einen coolen Ort!


Na, worauf wartest du noch? Hast du schonmal eine Social Media Pause gemacht und falls ja, wie erging es dir dabei? Und falls nein: Was hält dich auf? Schreib‘ doch gerne eine Kommentar, ich würde mich freuen!


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