Auf Bali gibt es unglaub­lich viele Wasser­fälle. Damit dir die „Auswahl“ leichter fällt, habe ich einen kleinen Guide erstellt. Lies weiter, um mehr zu erfahren!

Ob du es glaubst oder nicht: Ja, Ich habe wirk­lich 13 Wasser­fälle während meiner Bali Reise besucht. Und dabei wurde es eigent­lich nie lang­weilig. Jeder Wasser­fall hat seinen eigenen Charakter, keiner gleicht dem anderen obwohl am Ende des Tages trotzdem überall nur Wasser nach unten pras­selt.

Am Ende des Beitrags findest du zudem eine kleine Auflis­tung an nütz­li­chen Tipps für den Besuch von Wasser­fällen auf Bali. Lies unbe­dingt weiter, um mehr über meine 13 liebsten Bali Wasser­fälle zu erfahren!


Bali Wasser­fälle: Die 13 spek­ta­ku­lärsten Wasser­fälle auf Bali

#1 | Sekumpul Water­fall

Ok, fangen wir gleich an: Der Sekumpul Water­fall ist meine klare Nummer 1, wenn es um die schönsten Wasser­fälle auf Bali geht. Das heißt übri­gens nicht, dass die Wasser­fälle in dieser Auflis­tung nach „Schön­heit“ oder Höhe sortiert sind. Der gigan­ti­sche Wasser­fall, der sich im Norden von Bali befindet, soll zwischen 80 – 100m hoch sein, wobei die genaue Zahl letzt­end­lich total egal sein dürfte.

Den Wasser­fall erreichst du am besten mit einem Guide, der dich mit einem Roller über einen super­engen Weg nach unten düst, ehe es dann irgend­wann nur noch zu Fuß weiter­geht. Wir (Reise­be­glei­tung und ich) haben die güns­tigste Tour gewählt, die unter anderem den Eintritt zum Sekumpul bzw. Fiji Water­fall (siehe #2), eine Runde Schau­keln sowie eine kosten­lose Kokos­nuss mit Ausblick über die Fiji Reis­terrassen beinhal­tete.

Noch dazu war unser Guide immer bei uns, hat uns einige Dinge über die Umge­bung und Pflanzen erzählt (hier wächst teil­weise Kaffee) und natür­lich ein paar coole Bilder gemacht. Das ist beson­ders dann hilf­reich, wenn man alleine unter­wegs ist. Die Tour hat insge­samt 300.000 IDR gekostet, was Stand Mai 2019 ca. 18,80 Euro sind. Das klingt viel, ist aber aufgrund der Akti­vi­täten, die dabei waren, total in Ordnung.

Eine Tour kannst du direkt vor Ort buchen, indem du einfach ganz normal mit Google Maps zum Wasser­fall fährst. Irgend­wann kommst du dann am Eingang an, wo dir alles Weitere erklärt wird.

Nach der Besich­ti­gung des Sekumpul und Fiji Water­falls gab es eine erfri­schende Kokos­nuss mit diesem tollen Ausblick!


#2 | Fiji Water­fall

Numero due: Direkt danach ging es weiter zum Fiji Water­fall. Ein Wasser­fall, den nicht unbe­dingt jeder auf seiner Liste hat und eher unbe­kannt ist. Übri­gens: Wenn du dich ein biss­chen mit den Wasser­fällen auf Bali beschäf­tigst, wirst du evtl. irgend­wann über den Namen „Lemukih Water­falls“ stol­pern, was eigent­lich nur ein Über­be­griff für die beiden Wasser­fälle Sekumpul und Fiji ist.

Der Fiji Water­fall liegt nur ein paar Gehmi­nuten vom Sekumpul Water­fall entfernt und ist ziem­lich leicht erreichbar. Ledig­lich der Weg nach oben über die gefühlt 5m hohen Stufen kann im Anschluss ziem­lich anstren­gend werden. Am besten einfach Zeit lassen und nicht hetzen.

Ganz alleine am Fiji Water­fall. Im Norden von Bali kann das durchaus mal vorkommen..


#3 | Munduk Water­fall

Hach, Munduk hat mir wirk­lich gut gefallen! Die komplette Gegend eigent­lich. Der Munduk Water­fall hat das Gesamt­bild dann nochmal ganz gut abge­rundet. Der Wasser­fall liegt in den Bergen von Nord­bali auf einer Höhe von etwa 850m umgeben von tollen Reis­fel­dern, verschla­fenen Dörfern und in der Nähe des Sees Danau Tamb­lingan.

Der Wasser­fall ist zudem sehr einfach zu errei­chen, sowohl mit einem Roller als auch mit dem Auto. Ein Park­platz ist eben­falls vorhanden. Ein wirk­lich genialer Wasser­fall, den du dir nicht entgehen lassen darfst, wenn du den nörd­li­chen Teil der Insel erkun­dest.

Yoga-Pose vor dem Munduk Water­fall auf Bali.


#4 | Banyu­mala Twin Water­falls

Die Banyu­mala Twin Water­falls befinden sich eben­falls im Norden von Bali und bestehen aus insge­samt 2 großen und mehreren kleinen Wasser­fällen, die sich alle­samt daneben befinden. Nicht schlecht oder?

Die Banyu­mala Twin Water­falls gehören defi­nitiv zu meinen liebsten Bali Wasser­fällen. Sehr beein­dru­ckend!

Sie bestehen, wie der Name viel­leicht schon vermuten lässt, aus 2 großen und mehreren kleinen Wasser­fällen.


#5 | Gitgit Water­fall

Gitgit Water­fall. Was ein cooler Name oder? 40m soll er hoch sein, einge­bettet in eine geniale Land­schaft bestehend aus jeder Menge Urwald und tausenden Grillen, die einem in der Regen­zeit ordent­lich die Ohren voll summen.

Der einzige Nach­teil, zumin­dest wenn man aus Ubud, Canggu oder von noch weiter südli­cher anreisen möchte: Der Gitgit Wasser­fall liegt fast schon an der Nord­küste und lohnt sich daher eigent­lich nur in Kombi­na­tion mit einer Wasser­fall Tour zu weiteren Wasser­fällen in der Nähe (z.B. Aling-Aling und Sekumpul) oder wenn du sowieso die Nord­küste bereisen möch­test. Ich kann dir z.B. die Route Amed – Singa­raja bzw. Lovina ans Herz legen!

Hoch die Hände, Wochen­ende. Achso, übri­gens: Den Gitgit Wasser­fall soll­test du dir unbe­dingt anschauen!


#6 | Jembong Water­fall

Der Jembong Water­fall gehört zu den eher unbe­kannten Spots auf Bali. Ich war tatsäch­lich ziem­lich verwun­dert, als ich gegen Mittag ankam und unge­logen der einzige Besu­cher war, was viel­leicht auch damit zusammen hängt, dass der Wasser­fall an sich nicht sonder­lich spek­ta­kulär ist.

Zumin­dest nicht, wenn man ihn mal mit den anderen in dieser Auflis­tung vergleicht. Falls du aber sowieso im Norden unter­wegs bist und es die Zeit zulässt, why not.

Der Jembong Wasser­fall gilt als echter Geheim­tipp unter den Bali Wasser­fällen.


#7 | Padang­bulia Water­fall

Der Padang­bulia Water­fall scheint noch ein echter Geheim­tipp unter den Bali Wasser­fällen zu sein. Warum ich das sage? 1) Habe ich hier absolut niemanden ange­troffen, 2) war das der einzige Wasser­fall in dieser Auflis­tung, der komi­scher­weise keinen Eintritt gekostet hat und 3) (Achtung Ironie) habe ich hier fast meine Kamera* inkl. Stativ geschrottet, als ich sie für 10 Sek. aus den Augen gelassen habe und sie danach 2m tiefer im Gebüsch lag..

Tipp zur Anreise (Stand Mai 2019): Der Wasser­fall ist schwer zu finden, da er nicht ange­schrieben ist. Google Maps führt dich entlang einer kleinen, engen Straße, an der irgend­wann eine alte Metall­schranke am Stra­ßen­rand zu sehen ist. Von dort aus geht es dann zu Fuß hinab zum Wasser­fall.

Der einzige Wasser­fall auf Bali, an dem ich über­ra­schen­der­weise keinen Eintritt zahlen musste.


#8 | Aling-Aling Water­fall

Der Aling-Aling Water­fall ist ein ganz beson­derer Wasser­fall, da du hier sogar von Klippen springen kannst, ohne dabei dein Leben zu riskieren. Genau genommen befinden sich hier gleich mehrere Wasser­fälle, wobei der eigent­liche Aling-Aling Water­fall als heilig gilt und nicht betreten bzw. darin geschwommen werden darf.

In Action sieht das etwa so aus:

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(Dieses Video wurde von YouTube einge­bettet – siehe Absatz YouTube in den Daten­schutz­be­stim­mungen | © Death­ByVlog)

Spek­ta­kulär: Der Aling-Aling Wasser­fall im Norden von Bali.


#9 | Tege­nungan Wasser­fall

Der Tege­nungan Wasser­fall ist die Attrak­tion schlechthin, zumin­dest wenn man das Internet nach den besten Bali Sehens­wür­dig­keiten durch­forstet und die zahl­rei­chen Touris­ten­buden in Ubud abklap­pert. Der Wasser­fall ist total beliebt und dementspre­chend voll kann es dort natür­lich werden. Bevor du zum Wasser­fall kommst, läufst du durch einen kleinen Markt oder nennen wir es ganz frech „Basar“. Hier werden dir neben Kokos­nüssen und Souve­nirs auch Toilet­ten­be­suche und ander­wei­tiger Ramsch von teil­weise ziem­lich aufdring­li­chen Verkäu­fern ange­dreht.

Davon kann man halten was man will, es gehört aber irgendwie zu Bali bzw. Asien dazu. Hast du den Basar erstmal über­wunden, kannst du den Wasser­fall schon aus der Entfer­nung bestaunen. Über etliche Trep­pen­stufen und einen kleinen Pfad kommst du dann sogar ganz nah an den Wasser­fall heran und kannst anschlie­ßend über die Felsen rechts vom Wasser­fall (siehe Bild) hinauf zu ein paar netten Restau­rants und Warungs laufen.

Der Tege­nungan Water­fall ist der wohl bekann­teste und meist­be­suchte Wasser­fall auf Bali. Das ist aber halb so wild, denn er sieht wirk­lich toll aus!


#10 | Kanto Lampo Water­fall

Puh, das war ganz schön riskant. Also die Entste­hung des Fotos meine ich. Der Kanto Lampo Wasser­fall ist nämlich ein biss­chen tricky zu errei­chen und du musst zwangs­läufig durch das Wasser, zumin­dest wenn du ein Foto auf einem der Steine vor dem Wasser­fall haben möch­test. Bringe unbe­dingt deine Bade­sa­chen mit, denn ein cooles Instagram-Bild mit Kleid ist hier defi­nitiv NICHT möglich.

Alles in allem ein wirk­lich schöner Wasser­fall, den du am besten mit dem Goa Rang Reng oder Tibu­mana Water­fall verbin­dest, die beide nicht weit vonein­ander entfernt liegen.

Ein genialer Anblick: Der Kanto Lampo Wasser­fall in der Nähe von Ubud.


#11 | Goa Rang Reng Water­fall

Hä, das soll ein Wasser­fall sein? Zuge­geben: Der Goa Rang Reng Water­fall gleicht wahr­schein­lich eher der Strö­mung eines x-beliebigen Flusses und sieht alles andere als spek­ta­kulär aus. Trotzdem macht der Wasser­fall jede Menge Spaß, weil du ganz oben in einem Art „Natural Pool“ baden gehen kannst und direkt um die Ecke eine geheime Höhle liegt, die ganz gespannt auf deinen Besuch wartet.

Auf der linken Seite (siehe Bild) befindet sich ein Seil, das quasi als Geländer-Ersatz dient und dir nach oben hilft. Das ist zwar eine ziem­lich wack­lige Ange­le­gen­heit und wahr­schein­lich alles andere als TÜV-geprüft, macht aber irre viel Spaß und lohnt sich absolut.

Der Goa Rang Reng Wasser­fall erin­nert zwar eher an eine stink­nor­male Strö­mung in Kombi­na­tion mit ein paar Felsen, ein Besuch lohnt sich aber allemal!


#12 | Tibu­mana Water­fall

12/13: Tibu­mana Wasser­fall. Was mir beson­ders gut gefallen hat, war der „Strahl“ des Wassers, der aber norma­ler­weise ein wenig „dünner“ aussieht. An diesem Tag ist nur ziem­lich viel Regen­wasser nach unten gekommen, was übri­gens auch meinen super styli­schen Regen­poncho erklärt.

Den Tibu­mana Wasser­fall verbin­dest du am besten mit dem Goa Rang Reng Water­fall (#11), der nur knapp 3km mit dem Roller / Auto entfernt liegt. Ziem­lich prak­tisch oder?

Und was bitte­schön wäre eine Bali Reise ohne Regen­poncho?


#13 | Tukad Cepung Water­fall

Der Tukad Cepung Water­fall ist in Sachen Lage wahr­schein­lich nicht zu toppen. Der Wasser­fall befindet sich nämlich in einer Art Schlucht (siehe Bild 2), in die nur wenig Licht hinein scheint. Das verleiht dem an sich recht unspek­ta­ku­lären Wasser­fall einen ziem­lich coolen und einzig­ar­tigen Look.

Und genau deshalb ist der Tukad Cepung Wasser­fall alles andere als unbe­kannt und ein echter Touris­ten­ma­gnet. In anderen Worten: Schlange stehen ist ange­sagt. Am besten vermei­dest du die Haupt­stoß­zeiten und bist entweder so früh wie möglich da oder kurz vor Sonnen­un­ter­gang am Wasser­fall. Das spart wirk­lich eine Menge Zeit und Nerven.

Zuerst habe ich den Wasser­fall um ca. 14:00 Uhr Mittags besucht. Irgend­wann wurde es mir dann aber zu blöd (weil wirk­lich so viele Menschen da waren) und ich bin einfach nochmal am nächsten Tag hinge­fahren (gegen 18 Uhr), um mir den Wasser­fall ohne 815518 Selfiesticks und Regen­schirme anzu­schauen.. An sich aber ein echt toller Wasser­fall, der dir bestimmt (sofern du zur rich­tigen Zeit da bist) gefallen wird!


Tipps für den Besuch von Wasser­fällen auf Bali

  • Habe immer ein biss­chen Klein­geld für den Eintritt und mögliche Park­ge­bühren dabei. Alle Wasser­fälle (bis auf den Padang­bulia Water­fall) kosten um die 10.000 – 25.000 IDR, die du an einem kleinen Ticket­häus­chen bezahlen musst. Kredit­karten werden (wie fast überall auf Bali) nicht ange­nommen
  • Vergesse keine Wert­sa­chen im Schließ­fach deines Rollers (kann schnell aufge­bro­chen werden)
  • Flip-Flops sind nütz­lich, um zum Wasser­fall zu gelangen. Im Wasser selbst und aufgrund der Strö­mung soll­test du dann aber nur noch Barfuß laufen
  • Aprops Strö­mung: Unter­schätze die Gewalt des Wassers und die teil­weise extrem rutschigen Felsen nicht. Das kann wirk­lich nicht ganz unge­fähr­lich sein
  • Eigent­lich selbst­ver­ständ­lich: Respek­tiere die Natur und nehme deinen Müll wieder mit nach oben. Es ist teil­weise erschre­ckend zu sehen (auch an Wasser­fällen), wie viel Plas­tik­müll da ange­schwemmt wird..

Alle Bali Wasser­fälle auf einen Blick

In der nach­fol­genden Karte habe ich dir nochmal alle Bali Wasser­fälle aus dieser Auflis­tung markiert:

[elfsight_google_maps id=“18″]


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