Lohnt sich eine Austra­lien Reise überhaupt? Von mir ein klares JA! 10 Gründe, warum du das Abenteuer am Ende der Welt wagen solltest!


10 verdammt gute Gründe für deine Austra­lien Reise

#1 | Die unglaub­liche Land­schaft

Austra­lien ist anders. Land­schaft­lich gesehen ist es das viel­leicht viel­fäl­tigste Land überhaupt. Ja, ich weiß, das ist Geschmack­sache – nur Austra­lien trifft so gut wie alle Geschmä­cker: Grüne Regen­wälder, das einsame und extrem trockene Outback, über 11.000 Strände und mehr als 500 Natio­nal­parks.

Knallrote Canyons, Pinke Seen (kein Scherz) und Berge, in denen man sogar Ski fahren kann. Die Liste könnte ich noch ewig weiter­führen. Sie würde mit Sicher­heit den über 13.600km langen National Highway 1 über­treffen, der Austra­lien einmal komplett umrundet. Irre oder?

Shell Beach Westaustralien Shark Bay

Der Shell Beach an der Shark Bay in Western Australia sieht aus wie ein weißer Sand­strand, besteht aber ausschließ­lich aus kleinen, feinen Muscheln.

Yardie Creek Exmouth Cape Range

Yardie Creek im Norden von West­aus­tra­lien. Die Farben Austra­liens sind der Wahnsinn!

Nanga Bay Shark Bay

Die Strände Austra­liens sind wunder­schön, lang und aufgrund der unglaub­li­chen Ausmaße des Landes oft menschen­leer.

Wave Rock Australien

Der über 2.7 Milli­arden Jahre alte Wave Rock – die perfekte Welle Austra­liens?


#2 | Austra­liens einzig­ar­tige Tierwelt

Wer an Austra­lien denkt, dem schwirren höchst­wahr­schein­lich direkt die überall herum­hüp­fenden und neugie­rigen Kängurus durch den Kopf, deren Anzahl sogar die Einwoh­ner­zahl des Landes über­steigt. Doch das ist nicht alles: Neben den ständig schla­fenden Koalas leben in Austra­lien vor allem Emus, schwarze Schwäne, Wombats, seltene Vogel­arten und auch die nicht so schönen Tiere: Hoch­gif­tige Schlangen, Spinnen und Quallen.

Aber keine Angst: Mit denen kommst du wirklich nur in Ausnah­me­fällen in Kontakt und es ist lange nicht so schlimm, wie man immer liest. Wer nicht gerade mit voller Absicht auf den Kopf einer Brown Snake trampelt sollte in Austra­lien definitiv keine Probleme haben. Trotzdem gilt: Die Augen offen halten und die Tiere zu jeder Zeit respek­tieren.

☞ Besonders schön: Wenn die Kängurus am Morgen vor dem Zelt grasen und einen langsam aufwecken!

Quokka Rottnest Island

Quokkas leben weltweit nur auf Rottnest Island bzw. ganz selten an der Küste West­aus­tra­liens.

Kängurus Yanchep Nationalpark

Was wäre Austra­lien ohne Kängurus?

Yanchep Nationalpark Koala

Die super­nied­li­chen Koalas leben ebenfalls ausschließ­lich in Austra­lien.


#3 | Ein Paradies für Wasser­ratten

In Austra­lien gibt’s so ziemlich jede Aktivität, die irgendwas mit Wasser zu tun hat. Ob Surfen an der Ostküste oder Schnor­cheln am Ningaloo Reef in West­aus­tra­lien – es ist für jeden was dabei. Nicht zu vergessen: Das größte Koral­len­riff der Erde, das gigan­ti­sche Great Barrier Reef im Norden von Queens­land mit seiner wunder­schönen Unter­was­ser­welt. Mit über 1500 Fisch­arten und 359 Stein­ko­ral­len­arten ein absolutes Paradies für Taucher aus aller Welt.

☞ Mein Lesetipp: Schwimmen mit Walhaien am Ningaloo Reef


#4 | Die scheinbar gren­zen­lose Weite Austra­liens

Hast du schonmal deinen eigenen Herz­schlag hören können? Dafür braucht es absolute Stille, die gibt es nicht überall. In Austra­lien schon: Die Weite des Landes ist über­wäl­ti­gend. Wo im fast 22mal kleineren Deutsch­land auf 300km wahr­schein­lich 100 Dörfer, 20 Tank­stellen und x Abzwei­gungen am Fenster vorbei rauschen gibt es in großen Teilen Austra­liens einfach mal nichts. Und mit nichts meine ich wirklich nichts.

Keine Strom­lei­tung, keine Tank­stelle, kein Empfang und keine Toilette. Erst dann wird einem mal so richtig bewusst, wie überladen wir eigent­lich mit Möglich­keiten sind und wie viel wir tatsäch­lich zum Leben brauchen.


#5 | Das Wetter in Down Under

Austra­lien ist das Kali­for­nien der Südhalb­kugel. Im Sommer wird es je nach Stadt gerne mal bis zu 40 Grad heiß. Erst im austra­li­schen Winter fallen die Tempe­ra­turen, je nach Region aber so gut wie nie unter 10-15 Grad. Im Norden von Austra­lien könnte auf dem Ther­mo­meter sogar komplett auf die Beschrif­tungen unterhalb der 20-Grad-Marke verzichtet werden. Eine Austra­lien Reise lohnt sich somit ganz­jährig, die „perfekte“ oder „beste“ Reisezeit gibt’s nicht.


#6 | Die pulsie­renden Metro­polen

Ob Sydney, Melbourne, Brisbane, Adelaide oder Perth – Austra­liens Städte sind modern, sauber, multi­kul­tu­rell und werden regel­mäßig in die Top 10 der lebens­wer­testen Städte der Welt gewählt.

Neben den zahl­rei­chen Restau­rants, Museen, Stadt­parks und Flüssen haben die Metro­polen auch kulturell so einiges zu bieten: Sehens­wür­dig­keiten wie das Sydney Opera House, der Kings Park in Perth oder das berühmte Wein­an­bau­ge­biet Barossa Valley nord­öst­lich von Adelaide – da kann man sich wirklich kaum entscheiden. Pluspunkt: Sie liegen alle (bis auf Alice Springs) direkt am Meer. Das ist besonders im Sommer Gold wert.

Perth Langley Park

Perth – die Haupt­stadt von Western Australia.


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#7 | Der „Schwie­rig­keits­grad“ einer Austra­lien Reise

Austra­lien ist einfach zu bereisen, am besten mit dem Auto oder einem Mietwagen. Selbst Allein­rei­sende finden in Down Under schnell Anschluss, z.B. in Hostels oder auf Touren. Es gibt immer jemanden, mit denen man die Sprit­kosten teilen und Ausflüge unter­nehmen kann.

Im ganzen Land wimmelt es nur so von Back­pa­ckern, Aben­teu­rern und Welten­bumm­lern. Sprach­bar­rieren gibt es nicht und ein bisschen Englisch kann jeder. Da fand ich das Reisen in Südame­rika mit absolut null Spanisch­kennt­nissen wesent­lich anspruchs­voller.


#8 | Die Freund­lich­keit und Gelas­sen­heit der Austra­lier

„Hey Mate“, „No Worries“ oder „How’s it goin’?“ sind die ersten Floskeln, die du in Austra­lien hören wirst. Die Menschen sind extrem entspannt, fast immer gut gelaunt, mega freund­lich und um einiges hilfs­be­reiter, als man das viel­leicht von Zuhause kennt. Die Pünkt­lich­keit wird nicht ganz so groß geschrieben, Weih­nachten wird einfach am Strand gefeiert und Barbecues gehören zum normalen Alltag, genau wie Surf­boards im Stadtbus.


#9 | Der Verdienst und die Jobmög­lich­keiten für Back­pa­cker

Es ist lange kein Geheimnis mehr: In Austra­lien verdient man gutes Geld und Ja, der Konto­stand ist nicht alles im Leben. Trotzdem halte ich es für nicht ganz unwichtig und besonders für Back­pa­cker, die Down Under mit dem soge­nannten Work & Holiday Visum bereisen möchten, lohnt sich das Arbeiten vor Ort enorm. Selbst als Teller­wä­scher mit einer 30 Stunden Woche habe ich in Perth monatlich knapp 1600 Euro Netto verdient.

Und wer jetzt denkt, dass dafür ist alles 10x teurer ist: Das stimmt nicht ganz. Ich habe für ein Zimmer in einer WG inkl. Busfahrten, Fitnesstudio-Abo und einer Ernährung weit entfernt von Pasta mit Toma­ten­soße nie mehr als 700 Euro im Monat ausge­geben. Es gibt sogar Back­pa­cker, die im Auto schlafen und dadurch noch sparsamer leben.

☞ Mein Lesetipp: Was kostet Work & Travel in Austra­lien? Das Geheimnis entlüftet!


#10 | Die Sicher­heit vor Ort und auf Reisen

Austra­lien ist ein sehr sicheres Land und das nicht nur aufgrund der hohen Bußgelder und strikten Tempo­li­mits. In den Groß­städten fühlt man sich auch Nachts und bei völliger Dunkel­heit noch relativ sicher. Melbourne und Sydney belegten 2017 sogar Platz 5 und 7 im Ranking der sichersten Städte weltweit.

Was ist deine Meinung zu Austra­lien? Steht Down Under schon auf deiner Liste oder warst du bereits dort? Hinter­lasse einfach einen Kommentar, wenn dir weitere Gründe einfallen oder du noch Fragen hast. Ich würde mich freuen!


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Besonders empfeh­lens­wert: Der Lonley Planet für Austra­lien* – er eignet sich perfekt für deine Austra­lien Reise und enthält viele nützliche Tipps, egal wo du dich in Down Under aufhältst:


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